10 Tipps für Verkäufer – Verkaufserfolg steigern – Dinge die Sie vor einer Besichtigung erledigen sollten

Wenn Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung verkaufen möchten, ist es sehr wichtig, dass der potenzielle Kaufinteressent einen guten ersten Eindruck erhält. 
Hier kommt es meist auf Kleinigkeiten an. Kleinigkeiten, die eine große Wirkung haben und elementar zum Verkaufserfolg beitragen.

Ein negatives “Erstgefühl” sollten Sie vermeiden.

10 Tipps für ein positives Gefühl bei der ersten Besichtigung

Tipp 1: Räumen Sie auf
Was banal und selbstverständlich klingt, findet in der Realität oft keine Anwendung.
Achten Sie auf aufgeräumte Schuhe im Eingangsbereich (Nichts ist unangenehmer, als wenn ein Interessent direkt im Eingangsbereich über Ihre neuen Sneakers stolpert).
Staubsauger, Wischmopp und Dinge die man nicht so gerne ansieht, weg aus dem Sichtfeld. Am besten in einen Schrank verstauen. Klamotten vom Stuhl in den Kleiderschrank, aufgeräumte Küchenarbeitsplatte, etc.

Tipp 2: Knarrende Türen vermeiden
Ob es das Gartentürchen, die Wohnungstür oder einzelne Zimmertüren sind. Türen und Fenster sollten nicht Knarren und Knacken. Ölen Sie die knarrende Türen ein. Auch Fenster können sich mit der Zeit verziehen. Hier sollten die Fenster neu eingestellt werden.
Fälschlicherweise wird von Kaufinteressenten oft angenommen, dass knarrende Türen oder Fenster kaputt seien. Das schadet Ihrer Sache.

Tipp 3: Frische Blumen
Frische Blumen riechen nicht nur gut, sondern schaffen eine wohltuende Wohlfühlatmosphäre. Bitte keine Kakteen.

Tipp 4: Haustiere gehen spazieren
Haustiere sind Lebensbegleiter, dass will niemand bestreiten. Bei einer Besichtigung sollte der treue Lebensgefährte jedoch nicht mit anwesend sein. Viele Menschen haben Angst vor z.B. Hunden. Auch reagieren nicht alle Menschen erfreut, wenn Sie von einer nass-fröhlichen Schnauze begrüßt werden.

Tipp 5: Bagatelle beseitigen
Schwarze Wände, eine kaputte Parkettleiste, ein großes Dübelloch von der vorherigen Vorhangstange (vor allem bei Altbauten kann das schnell eine größere Angelegenheit sein) sollten renoviert werden. 
Knallige Farben am besten weiß überstreichen, wie z.B. Pink, Schwarz.
Solche Bagatelle sollten VOR dem Stattfinden von Besichtigungsterminen beseitigt werden. Kleine Arbeiten mit großer Wirkung.

Tipps 6: Keller
Der Keller ist für viele ein wichtiges Kriterium. Daher sollte auch der Keller sortiert und aufgeräumt werden. Bei dieser Gelegenheit lassen sich gleich Dinge ausmisten, die Sie sowieso bereits vergessen hatten.
Tipp am Rande: Bitte die Besichtigung nie im Keller beginnen, lesen Sie dazu den Blogbeitrag zur richtigen Besichtigung.

Tipp 7: Besucher
Für viele Menschen sind Besichtigungen faszinierend. Freunde und Bekannte laden sich daher oft genau im Zeitraum einer Besichtigung zu einem Kaffee bei Ihnen ein. 
Bitte berücksichtigen Sie: Ein potenzieller Käufer tritt in Ihre Privatsphäre ein. Für emphatische Menschen ist es also zunächst unangenehm, in Ihre Privatsphäre “einzudringen”. 

Tipp 8: Achten Sie auf Helligkeit
Jalousien, Rollläden und Vorhänge aufziehen. Ebenso den Duschvorhang.
Helle Räume sind einladend.

Tipp 9: Lüften
Vor einer Besichtigung 15 Minuten lüften. Im Sommer kann das ein oder andere Fenster auch während der Besichtigung gekippt sein. Im Winter nein, da der Interessent sonst friert und den Eindruck hat, Sie würden durch das ungewöhnliche Verhalten, wie es von Interessenten verstanden wird, etwas verschweigen wollen.

Tipp 10: Extravagante Möbel vermeiden
Wenn Sie Freude an extravaganten Möbeln haben, lohnt sich das Gespräch mit Ihrem Makler oder einer guten Homestagerin. Die meisten Menschen haben Schwierigkeiten, sich die Immobilie “leer” vorzustellen. Zu oft wird sich an einer Kommode oder Vorhängen aufgehalten, die kein fester Bestandteil der Immobilie ist (und meist auch nicht mitverkauft wird).

Daher: Weniger ist mehr. Wenn Sie Ihre Möbel schon in Ihr neues Zuhause transportieren können, ist das eine gute Lösung. Mit ein paar wenigen unauffälligen Möbelstücken, lässt sich ein Bauchgefühl erzeugen. Wichtig ist es, dass sich das Gegenüber vorstellen kann, dort zu leben. Das wird meist über das Gefühl entschieden.

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